Dieser Bereich wird bewusst kurz gehalten! Alle aktuellen Ereignisse finden Sie an der jeweils passenden Stelle unserer Website.
12/03 2012
Die mehrfach bewährte Summerschool in der Fachrichtung Biologietechnik wurde diesmal in ähnlicher Konzeption gleich in drei Schwerpunkten des Beruflichen Gymansiums vom 12.03. bis 16.03.2012 als Winterschool durchgeführt.
Am Freitag, 16.03.2012, fanden in der Aliceschule die Projektpräsentationen sowie die Zertifikatsüberreichungen statt.
Diese Zertifikate können die Schülerinnen und Schüler in ihr Portfolio einbringen.
Pressemappe der Schülerinnen zum Downloaden
Pressebericht 23.03.2012 Gießener Allgemeine
02/03 2012
Schulleiter Karl-Heinz Bremer und Abteilungsleiterin Martina Röder begrüßten 30 Gäste aus dem Mittelhessischen Raum, die sich am Freitag, dem 02. März 2012 über zukünftige Berufsschulstandorte für die Ausbildungsberufe Bäcker/in, Fleischer/in und Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk unter der Regie von Vertretern des Hessischen Kultusministeriums abstimmen wollten.
Anwesend waren zahlreiche Kreishandwerksmeister (aus Gießen Walter Kwartnik), Obermeister, Schulamtsvertreter sowie Schulleiter/innen Beruflicher Schulen.
Da die Aliceschule in allen Berufsgruppen bei weitem die größte Zahl an Auszubildenden hat, wurde von Vertretern des Ministeriums der Standort Aliceschule bis 2014 garantiert. So lange wird die entsprechende Verordnung Gültigkeit haben, bevor aufgrund neuer Schülerzahlenentwicklung neu überlegt werden muss.
Im Anschluss nutzten viele Gäste das Angebot, das neue "Bistro Alice" kennenzulernen. Frau Röder und Herr Bremer erläuterten den interessierten Gästen das Selbstbewirtschaftungskonzept unter Einbeziehung von Auszubildenden der o.a. Berufe. Durch dieses neue Beschulungskonzept will die Aliceschule für das Nahrungsgewerbe eine zeitgemäße, praxisorientierte Ausbildung auf den Weg bringen. Die Gießener Innungen stehen zu dem Standort Aliceschule und dem neuen Beschulungskonzept.
Bereits im Jahr 2006 erstellte die Aliceschule ein Konzept für ein Nahrungsgewerbliches Kompetenzzentrum. Im Februar 2010 wurde dann ein moderner Verkaufsraum neu geschaffen. Schließlich wurden Bäckerei und Fleischerei im Jahr 2011 komplett modernisiert.
Die Fachklassen beteiligen sich regelmäßig an Leistungswettbewerben. Jüngst wieder mit Erfolg beim Gewinn der "Fleischwurstmeisterschaft". Siehe auch
Pressebericht 1 und
Pressebericht 2.
28/02 2012
Lisa Dreier (11BG1) ist die diesjährige Schulsiegerin des Mathematikwettbewerbs, der am 15. Februar 2012 in der 3. und 4. Stunde stattfand. Sie erreichte 31 von 60 möglichen Punkten und sicherte sich somit eine Urkunde und einen Sachpreis. Den zweiten Platz belegte die Schülerin Jacqueline Poser (11BG4), den Platz drei sicherte sich Sinan Sihan (11BG4).
Die betreuenden Lehrkräfte Frau Horeis (Mathematiklehrerin 11BG4) sowie Herr Wittke (Mathematiklehrer 11BG1) zeigten sich sehr erfreut über die Ergebnisse und wünschten alles Gute.
16/02 2012
Endlich dürfen sich die 22 Absolventinnen und 4 Absolventen der Erzieherausbildung auf eine Anstellung als Fachkraft freuen. Zwei und ein halbes Jahr lang drückten die Teilnehmer/Innen freitags von 8.00 – 17.00 Uhr und an zwei Abenden pro Woche die Schulbank. Gleichzeitig waren alle mit ca. 20 Stunden pro Woche in sozialpädagogischen Ein- richtungen tätig und konnten so Wissenschaft und Praxis optimal mit- einander verknüpfen.
Bei der Zeugnisübergabe würdigte Abteilungsleiterin Doris Nickel die hohe Belastungsfähigkeit aller, denn sie mussten über den langen Zeit- raum Beruf, Ausbildung und Familie managen und Anfahrtszeiten bis zu 60 Kilometern in Kauf nehmen.
Die Studierenden stellten rückblickend fest, wie sehr die Ausbildung nicht nur ihr Wissen, sondern ihre Einstellung zu Menschen und ihre eigene Persönlichkeit verändert habe. Es habe sich gelohnt, das Außer- gewöhnliche zu wagen.
Eine neue Ausbildung in berufsbegleitender Form beginnt ab August 2012
Die Absolventen:
Ibrahim Ba, Jemal Barnes, Ramona Becker, Mona Bodenröder, Jennifer Braun, Sergül Cetin, Uwe Diehl, Lilli Hartwich, Katharina Herzberger, Daniela Iwersen, Manuela Kassühlke, Orysa Kröck, Anja Kutscher, Gina Magnus, Mareike Oeljeschläger, Niklas Ohl, Ewa Sawa, Andrea Schultz, Adrine Simonyan, Ute Spottog, Manuela Stroh, Kerstin Thielmann, Veronika Wagner, Olga Weber, Dagmar Weil, Rita Zimmermann
19/11 2011
04/11 2011
70 Schülerinnen und Schüler nahmen am 4.11 und 7.11. 2011 in den chemischen Instituten der Universität Gießen an dem Schülerlabor rund um die Themen „Gesundheit“ und „Ernährung“ teil. Die Gruppe setzte sich aus zwei Klassen des Beruflichen Gymnasiums mit dem Schwerpunkt Gesundheit zusammen sowie aus Schülerinnen und Schülern des Grundkurses sowie des Leistungskurses Chemie. An rund 35 Stationen wurde eifrig experimentiert. Die Versuche griffen anschaulich vielfältige Aspekte zum Thema Medikamente, Zusatzstoffe und Umwelteinflüsse auf. Die schleimlösende Wirkung von ACC oder die Wirksamkeit von Lefax gegen Luftbläschen wurde eindrucksvoll verdeutlicht. Ebenso konnten die Füllstoffe von Tabletten wie Lactose oder Stärke nachgewiesen werden, oder im Rahmen eines Puzzles der typische Beipackzettel eines Medikamentes entziffert werden.
27/09 2011
Zwei 11. Klassen des beruflichen Gymnasiums der Aliceschule besuchen das Chemicum Marburg
Am Montag, den 12. September 2011 besuchten fast 50 Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen des Beruflichen Gymnasiums der Aliceschule mit den Schwerpunkten Gesundheit und Biologietechnik das „Mitmachlabor“ der Universität Marburg. Das Mitmachlabor findet im Frühjahr und Herbst jedes Jahres statt und hat sich als Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche für die Chemie zu begeistern und einen Bezug zu ihren Erfahrungen aus Alltag, Natur und Technik herzustellen.
An fast 50 Stationen konnten selbstständig verschiedene Versuche durchgeführt werden. Demonstrationsversuche, welche von den betreuenden Lehramtsstudenten durchgeführt werden, ergänzten das Angebot. So wurde z.B. ein Diamantsplitter verbrannt und das entstehenden Kohlenstoffdioxid nachgewiesen, in der Mikrowelle aus Eisenoxid Eisen hergestellt oder eine gaschromatographische Analyse von Feuerzeuggas durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler experimentierten selbstständig mit fluoreszierenden Stoffen, konnten sich einen Taschenwärmer herstellen, einen Stromfluss mittels eins Daniell-Elementes erzeugen oder elektrische Spannung in einer Kartoffel nachweisen.
So vermittelte das Chemicum Marburg vielfältige chemische Eindrücke und konnte bei hoffentlich vielen Teilnehmern das Interesse an der Chemie wecken.
31/05 2011
Nach der erfolgreichen Teilnahme an der „Stadt der jungen Forscher 2010“ in Gießen, machten sich zwei wissbegierige Schülerinnen und zwei neugierige Lehrerinnen der Aliceschule auf den Weg in die Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins.
Unter dem Motto „Mit dem Forschungsschiff auf Expedition durch Kieler Schulen“ konnten sich die Teilnehmerinnen über 47 Projekte Kieler Schulen informieren, die in Kooperation mit Hochschulen und Universitäten durchgeführt wurden. Die Präsentation dieser Projekte fand bei strahlendem Sonnenschein am Kieler Hafen im Rahmen eines Wissenschaftsfestivals statt.
Vielfältige Tipps und Anregungen erhielt die Gießener Delegation bei Workshops und Vorträgen der Fachtagung „Keine Angst vor Wissenschaft“.
Den Abschluss und den Höhepunkt der zweitägigen Veranstaltung bildete ein feierlicher Empfang im Kieler Rathaus und die Preisverleihung „Stadt der jungen Forscher 2012“. Glücklicher Gewinner war die Stadt Karlsruhe, die sich im nächsten Jahr vielfältig als Forscherstadt präsentieren wird.
Mit vielen positiven Eindrücken kehrten die Teilnehmer an die Aliceschule zurück.
Hier noch ein kleines Gedicht der Teilnehmerin Kim Hemmerling:
„Man weiß nicht, wie man`s sagen soll,
Stadt der jungen Forscher ist echt toll.
Karlsruhe ist als nächstes dran,
mal schauen, was es leisten kann.“
07/02 2011
Heilpädagogen lernen Gebärdensprache kennen – Tagesseminar an der Aliceschule
Erste Bedingung für gut verständliche Gebärdensprache: Kaugummi raus, Schnauzer – sofern vorhanden – ab! Das erfuhren Studierende der Fachschule für Heilpädagogik an der Aliceschule in Gießen am 31. Januar in einem Tagesseminar. Zusammen mit ihren Lehrern und Gästen aus der beruflichen Praxis luden sie Martina und Joachim Müller ein, die bereits seit Jahren erfolgreich Kurse für Gebärdensprache an der Volkshochschule anbieten. Das Dozentenehepaar, beide hörgeschädigt, führte die Anwesenden auf sehr kurzweilige, unterhaltsame Art in die Regeln der Gebärdensprache ein. Im Anschluss übten alle gemeinsam das lautlose Sprechen, zunächst zaghaft, dann immer beherzter. Besonders beeindruckend war für viele, dass der ganze Körper als Sprachmittel zum Einsatz kommt. Für eine erfolgreiche Kommunikation mit Gehörlosen ist es zunächst wichtig für genügend Licht zu sorgen, sich der angesprochenen Person deutlich zuzuwenden und Blickkontakt herzustellen. Die Worte müssen langsam und deutlich artikuliert werden, damit die Lippenbewegungen gut gelesen werden können, auf Ton kann man dabei verzichten. Weiterhin gehören Mimik und Gestik sowie die gesamte Körperhaltung zu einer guten Verständlichkeit. Bereits ein entsprechender Gesichtsausdruck sagt viel, kann freundliche Zuwendung, Enttäuschung, Ärger oder Angst zum Ausdruck bringen. Das Fingeralphabet stellt für Ungeübte eine nicht zu unterschätzende Herausforderung dar, gut, dass sich daneben für viele Begriffe einfache Gesten durchgesetzt haben. Für die angehenden Heilpädagogen, die sich in einer zweieinhalbjährigen, berufsgebleitenden Ausbildung an der Aliceschule darauf vorbereiten Menschen mit Behinderung in jeglicher Hinsicht zu fördern und zu unterstützen, war die Veranstaltung ein wichtiger Schritt, aber auch von den anderen Teilnehmern hat der ein oder andere Lust bekommen sich weiter in diese Sprache zu vertiefen.
07/02 2011
Das Kollegium der Fachschule für Sozialpädagogik der Aliceschule, Gießen, hat sich in einer Fortbildung dem Thema Inklusion gestellt. Damit reagiert es auf die Ratifizierung der Salamanca UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung durch die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2009. Die Vertragsstaaten anerkennen das Recht von Menschen mit Behinderung auf Bildung und verpflichten sich ein integratives Bildungssystem auf allen Ebenen - von der Kita bis zum Hochschulstudium - zu gewährleisten. Um der Reichweite der Betroffenen gerecht zu werden, waren auch Gäste aus verschiedenen anderen Einrichtungen eingeladen den Ausführungen von Dr. M. Kron, Professorin an der Uni Siegen, zu folgen. Als Ausbildungsstätte für staatlich geprüfte ErzieherInnen legt die Fachschule großen Wert auf die Zusammenarbeit mit externen Partnern, vor allem die Kitas, aber auch andere Erziehungs- und Pflegeeinrichtungen sowie die Jugendämter. Eine immer noch feststellbare Diskriminierung von Menschen, die nicht in die Schablone passen, durch unser Bildungssystem soll in Zukunft verhindert, Chancengleichheit hergestellt werden. Die inklusive Pädagogik ist eine große Herausforderung für die Praxis. Ziel ist es letztlich, den Umgang mit Verschiedenheit bzw. Diversität in unserer Gesellschaft so selbstverständlich gelingen zu lassen, dass jeder Mensch seinen Bedürfnissen und Interessen entsprechend an Bildung und somit an unserer Gesellschaft teilhaben kann. Für Erzieher, Lehrer und Betreuer ergeben sich daraus weit reichende Konsequenzen, die dafür erforderliche veränderte pädagogische Haltung war infolgedessen ein zentraler Bestandteil der von den Teilnehmern als bereichernd empfundenen Fortbildung.