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Aliceschule erhält Gesamtzertifikat "Gesundheitsfördernde Schule"

Geschafft! Kultusministerin Dorothea Henzler überreichte am 12. Februar 2010 das Gesamtzertifikat. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den folgenden beiden Presseartikeln.

[Quelle obiger Fotos: Czernek (Fotos 1-5) / Schepp (Foto 6)]

 


Kultusministerin Dorothea Henzler zeichnet Aliceschule mit Zertifikat "Gesundheitsfördernde Schule" aus  

(cz). Die Aliceschule ist mit dem Gesamtzertifikat "Gesundheitsfördernde Schule" ausgezeichnet worden. In ganz Hessen haben bislang lediglich zwölf Schulen dieses Zertifikat erhalten, im Schulamtsbezirk Gießen-Vogelsberg ist sie die erste Schule. Sie können wirklich stolz sein auf das, was Sie mit dem Gesamtzertifikat erreicht haben", sagte die Kultusministerin Dorothea Henzler, die die Auszeichnung im Rahmen einer Feierstunde überreichte.

"Die Aliceschule gehört damit zu den absoluten Vorreitern in Sachen Gesundheit und ist ein Vorbild für viele andere Schulen." Das Gesamtzertifikat "Schule und Gesundheit" sei kein Schulpreis für eine einmalige Leistung, sondern stehe für jahrelange und nachhaltige Anstrengungen, der sich in der Aliceschule über mehr als sechs Jahre erstreckt habe. Henzler kam nicht allein mit der Plakette für das Schulgebäude und dem Zertifikat, sie übergab einen Gutschein in Höhe von 500 Euro für Materialien und ein Indoorkletterseil für eine bewegte Pause.

Schulleiter Karl-Heinz Bremer verwies in seiner Ansprache auf die Anfänge des Projekts, das vor sechs Jahren aus einer Krise heraus gestartet wurde. Die Krise war ein Brandanschlag auf die Verwaltungsträume aus dem eine komplette Restrukturierung und Neuorientierung hervorging. Bremer fasste die damaligen Diskussionen zusammen: "Konzentrieren wir uns nicht auf das, was uns fehlt, sondern auf das, was wir gut können."

Die Umsetzung dieses Leitgedankens sei letztlich der Schlüssel für den Erfolg der vergangenen fünf bis sechs Jahre gewesen. Schließlich hatte die Aliceschule noch nicht einmal eine Cafeteria als sie sich auf Weg begab zur gesundheitsfördernden Schule. Diese Versorgungseinrichtung wird jetzt erst noch gebaut, auch mit Hilfe von Bundeszuschüssen. Die Fertigstellung ist für 2011 geplant. Insgesamt werden die Neubau- und Sanierungsmaßnahmen ein Kostenvolumen von mehr als 1,62 Millionen Euro haben, berichtete Schuldezernent Harald Scherer.

Dr. Helge Braun (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbildungs- und forschungsministerium, der bis vor kurzem als Notarzt im Raum Gießen unterwegs war, wies auf die Bedeutung der Gesundheit hin, und dass man sich dessen erst bewusst würde, wenn man eine gesundheitliche Beeinträchtigung erleide.

Die Aliceschule zeichnet sich durch ihre engen Verknüpfungen zu allen naturwissenschaftlichen Fächern aus, was von sämtlichen Rednern als eine ausgesprochen gelungenen Partnerschaft bezeichnet wurde, vor allem wurde die Kooperationen mit der Fachhochschule Gießen-Friedberg und der Justus-Liebig-Universität hervorgehoben. Passend zu dem ausgezeichneten Projekt bietet die Berufsschule ab dem kommenden Schuljahr erstmalig die Fachrichtung Gesundheit im Rahmen des Beruflichen Gymnasiums an. (Quelle: Giessener Anzeiger vom 13.02.2010)

 

Ziehen an einem Strang: Schüler, Ministerium und Schule: Monia Heinschild, Anne Dymarcyk, Thomas Beermann, Dorothea Henzler, Karl-Heinz Bremer und Axel Tutti. Bild: Czernek 

 


Aliceschule »Vorreiter in Sachen Gesundheit«

Gießen (pd). In ganz Hessen gibt es 159 berufliche Schulen. Nur drei von ihnen dürfen sich Gesundheitsfördernde Schule nennen. Zu diesem erlesenen Kreis zählt seit Freitag auch die Aliceschule.   

 

Außer dem Zertifikat hatte Ministerin Henzler (3. v. r.) der Aliceschule einen 500-Euro-Scheck und ein Indoor-Kletterseil mitgeb

Außer dem Zertifikat hatte Ministerin Henzler (3. v. r.) der Aliceschule einen 500-Euro-Scheck und ein Indoor-Kletterseil mitgebracht. Darüber freuten sich (v. l.) das SV-Team mit Monia Heinschild, Anne Dymarczik und Schulsprecher Thomas Beermann, Schulleiter Bremer sowie der Leiter der Steuerungsgruppe »Schule und Gesundheit«, Axel Trutti. (Foto: Schepp)

 

Kultusministerin Dorothea Henzler zeichnete die berufliche Schule im Gleiberger Weg mit dem Gesamtzertifikat »Gesundheitsfördernde Schule« aus. »Sie sind ein Vorreiter in Sachen Gesundheit«, rief die Ministerin Schulleiter Karl-Heinz Bremer zu, der die Urkunde stellvertretend für die gesamte Schulgemeinde in Empfang nahm.Bremer hatte bei der Feierstunde auf den Beginn des Prozesses auf dem Weg zur gesundheitsfördernden Schule hingewiesen. »Fast genau vor sechs Jahren«, am 17. Februar 2004, habe das Kollegium wegen eines in der Nacht verübten Brandanschlags den Unterrichtsbetrieb nicht wieder aufnehmen können. Mit Engagement, Flexibilität und Tatkraft habe man seinerzeit in Zusammenarbeit mit der Stadt die vielfältigen Aufgaben angepackt und dabei die Folgen des Feuers mehr als nur beseitigt. Lehrerzimmer, der gesamte Verwaltungstrakt sowie die Lehrertoiletten seien neu gestaltet worden. Aus der Bewältigung der Krise habe man zum einen gelernt, dass man ein gemeinsames Ziel braucht und dass man Kollegium und Schülerschaft »etwas zutrauen muss«, so Bremer. Seinerzeit habe der Zug Aliceschule »Fahrt aufgenommen«. Die Schule habe ein Leitbild entwickelt und sich auch gegen kritische Stimmen durchgesetzt. »Konzentrieren wir uns nicht auf das, was uns fehlt, sondern auf das, was wir gut können«, erinnerte der Schulleiter an einen Satz, der schließlich der Schlüssel zum Erfolg werden sollte. Auch ohne »Speisewagen« habe es die Aliceschule ab 2007 geschafft, täglich gesunde Speisen anzubieten. Und im Frühjahr kommenden Jahres »bekommen wir endlich einen Speisewagen«, kündigte Bremer den Bau einer Cafeteria an, die er den Gästen per Computeranimation präsentierte. »Wir können es uns nicht leisten, dass Schüler in die falschen Züge einsteigen und brauchen deshalb für all unsere Schwerpunkte qualifiziertes Zugpersonal«, blieb Bremer auch zum Schluss seiner Ansprache im Bild des Schienenverkehrs.»Sie können stolz sein auf das, was Sie mit diesem Gesundheitszertifikat erreicht haben«, rief Kultusministerin Henzler Bremer und der Schulgemeinde zu. Sie erinnerte an die Teilzertifikate, die die Schule zunächst »in jahrelanger Arbeit« erworben habe. Wie wichtig Gesundheitserziehung sei, erkenne man schon daran, dass viele junge Menschen sich falsch ernähren und sich zu wenig bewegen. »40 Prozent der Jungen und 70 Prozent der Mädchen treiben zu wenig Sport« zitierte Henzler eine Studie. Diesen Tatsachen trage man an der Aliceschule bereits in den Pausen Rechnung, in denen es weder Süßigkeiten noch Schokolade gibt. Darüber hinaus stehe an der beruflichen Schule viel ernährungsbezogener Unterricht auf dem Programm. Weitere Schwerpunkte seien Konfliktmanagement, Mediation, Suchtprävention und Sexualpädagogik. Weichen würden aber nicht nur in der Schule gestellt. Entscheidend für Jugendliche sei, ob das Umfeld und damit auch die Eltern Vorbildfunktion in Sachen Gesundheitsförderung übernehmen. Die Ministerin lobte die Gesprächskultur der Schule: »Schwierige Themen können hier offen angesprochen werden.«Die Aliceschule habe nicht nur ein Zertifikat erhalten, »hier wird der Begriff gesundheitsfördernde Schule tatsächlich gelebt«, bekräftigte Stadtrat Harald Scherer. Der Schuldezernent hob den enormen Wert der interdisziplinären Ausbildung an der Schule hervor und erwähnte die gute Vernetzung mit zahlreichen Institutionen. Die Kooperation reiche von der Kreishandwerkerschaft über Alexander-von-Humboldt- und Willy-Brandt- bis zur Fachhochschule. Die Stadt werde die Aliceschule auch künftig nicht nur moralisch unterstützen, sagte Scherer, und kündigte an, dass die Schule für 1,625 Millionen Euro aus dem Investitionsprogramm unterstützt werde. Vorgesehen seien außer der energetischen Sanierung die Erneuerung des Daches sowie der Bau der Cafeteria.Dr. Helge Braun nutzte seine Ansprache zu einem Plädoyer dafür, dem Thema Gesundheit in Schule und Gesellschaft einen wichtigen Platz einzuräumen. Der Ansatz der Aliceschule, sich im eigenen Haus um Gesundheit zu kümmern, sei »unglaublich wichtig«, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die schlüssige Begründung: »Leider nehmen Volkskrankheiten zu und nicht ab.« (Quelle: Gießener-Allgemeine vom 13.02.2010)

 


 

 

 

"Gesundheitsfördernde Schule - es war ein langer Weg!

Die Aliceschule misst der Gesundheitsförderung einen sehr hohen Stellenwert zu und hat sie fest in ihrem Schulprogramm verankert.

Auf dem Weg zur Gesundheitsfördernden Schule wurden zunächst folgende "Meilensteine" gesetzt, die auch erreicht wurden:

 


Leitbild der Aliceschule

Beschlossen in der Gesamtkonferenz vom 15. März 2005 [mehr]

 


Pädagogischer Tag an der Aliceschule

  • Im Rahmen des Pädagogischen Tages arbeiteten 70 Kolleginnen und Kollegen auf der Grundlage des zwei Monate vorher verabschiedeten Leitbildes. In einem ersten Schritt wurden die umfangreichen Kompetenzen im Kollegium auf dem Gebiet der Gesundheitsthematik erfasst und systematisiert. Im zweiten Schritt bildeten sich vier Arbeitsgruppen, die sich das Ziel setzten, auf folgenden Feldern die Entwicklung der Aliceschule zur gesundheitsfördernden Schule bis zur Antragstellung voran zu bringen: "Ernährung", "Bewegung". "Konfliktmanagement" und Suchtprävention sowie Sexualpädagogik".

 


Pädagogischer Tag an der Aliceschule

In neun Arbeitsgruppen wurde mit unterschiedlicher Aufgabenstellung am Ziel der Gesundheitsförderung weiter gearbeitet:

Konfliktmanagement [mehr]  

Bewegung 

Sucht & Sexualität      

Pausenverpflegung in 2006/2007       

Ernährung                              

Sponsorenlauf am 07.09.2006 [mehr

Gesundheitsbörse 26.09.2006  [mehr]  

Schulprogrammarbeit [mehr]

"Ideenbörse“ [mehr]  

 


 

 

Gesundheitsbörse am 26. September 2006

Aliceschule veranstaltet großen Fortbildungstag zum Thema Gesundheit in Mittelhessen [mehr]

 


Bewegung im Schulprogramm

Beschlossen in der Gesamtkonferenz vom 21. Juni 2006 [mehr]

 


Konfliktmanagement im Schulprogramm

Beschlossen in der Gesamtkonferenz vom 21. Juni 2006 [mehr]

 


Forum für Sucht und Sexualität

Beschlossen in der Gesamtkonferenz vom 21. Juni 2006 [mehr]

 


Schulleitungs-Tagung in Oberorke

Schulentwicklungsprozess "Gesundheitsfördernde Schule" - Arbeitsergebnis der Klausurtagung der Schulleitungsmitglieder vom 23. bis 24.11.2006 [Grafik]

 

Prozessmoderation durch Gerhard Segel

 


Ausbildung zu Mediatoren im Elementarbereich

Mehr Informationen hierzu finden Sie unter [Aktuelles].

 


Ernährung im Schulprogramm

Beschlossen in der Gesamtkonferenz vom 11. Dezember 2007 [mehr]

 


Ergänzung zum Sachstandsbericht "Sexualpädagogik und Suchtprävention"

Vorgelegt von der AG nach dem Besuch durch die Kommission des Staatlichen Schulamtes am 27. November 2007 [mehr]